Gelnägel sind eine wunderbare Möglichkeit, den Händen ein gepflegtes Aussehen zu verleihen und die Naturnägel zu schützen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sie entfernt werden müssen sei es für eine Pause, einen neuen Look oder einfach, weil sie herausgewachsen sind. Die sichere und schonende Entfernung ist dabei entscheidend, um die Gesundheit Ihrer Naturnägel zu bewahren. Als erfahrener Content Writer habe ich mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und möchte Ihnen heute eine umfassende Anleitung an die Hand geben.
Dieser Artikel bietet eine umfassende Anleitung zur sicheren und effektiven Entfernung von Gelnägeln zu Hause und beleuchtet die Vorteile einer professionellen Entfernung. Erfahren Sie, welche Methoden und Werkzeuge Sie benötigen, wie Sie Ihre Naturnägel schützen und welche Pflegeroutinen danach unerlässlich sind.
Gelnägel sicher entfernen so gelingt es zu Hause und im Studio
- Methoden: Gelnägel können zu Hause mit Aceton abgelöst oder vorsichtig abgefeilt werden. Eine weitere Option ist das Herauswachsenlassen.
- Werkzeuge: Für die Aceton-Methode benötigen Sie 100 % Aceton, Wattepads, Alufolie und ein Rosenholzstäbchen. Beim Feilen sind verschiedene Feilenkörnungen und ein Bufferblock essenziell.
- Risiken: Falsche Entfernung kann den Naturnagel stark beschädigen, ihn ausdünnen und brüchig machen. Geduld und eine sanfte Vorgehensweise sind entscheidend.
- Dauer: Die Aceton-Methode dauert inklusive Vorbereitung und Nachpflege etwa 45 bis 60 Minuten.
- Pflege danach: Unbedingt Nagelöl, Handcreme und gegebenenfalls Nagelhärter verwenden, da Aceton die Nägel austrocknet. Eine Nagelpause ist ratsam.
- Professionelle Entfernung: Im Nagelstudio kostet die Entfernung zwischen 15 und 35 Euro und ist oft die schonendste Variante.
Die unsichtbaren Risiken: Was passiert, wenn man Gelnägel falsch entfernt?
Die Versuchung ist groß, wenn die Gelnägel unansehnlich werden oder sich bereits leicht lösen: Man möchte sie einfach abkratzen oder abreißen. Doch genau hier lauern die größten Gefahren für Ihre Naturnägel. Eine unsachgemäße Entfernung kann zu massiven Schäden an der Nagelplatte führen. Ich habe in meiner Praxis schon viele Fälle gesehen, bei denen die Nägel danach extrem ausgedünnt, brüchig und schmerzempfindlich waren. Das liegt daran, dass beim gewaltsamen Entfernen nicht nur das Gel, sondern auch Schichten des Naturnagels mit abgerissen werden. Dies kann zu tiefen Rillen, weißen Flecken und sogar zu einer Ablösung der Nagelplatte vom Nagelbett führen. Im schlimmsten Fall können sogar Infektionen entstehen, wenn die Nagelstruktur beschädigt und somit anfälliger für Bakterien wird. Solche Schäden sind nicht nur unschön, sondern erfordern oft eine lange Regenerationszeit und intensive Pflege.
Geduld zahlt sich aus: Warum eine sanfte Methode der Schlüssel zu gesunden Nägeln ist
Angesichts der potenziellen Risiken wird klar, dass Geduld und eine sanfte Vorgehensweise der absolute Schlüssel sind, wenn Sie Ihre Gelnägel entfernen möchten. Ich kann es nicht oft genug betonen: Nehmen Sie sich die Zeit, die es braucht, und arbeiten Sie mit Bedacht. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Naturnägel gesund und stark bleiben. Jedes aggressive Kratzen oder Reißen mag im Moment schneller erscheinen, aber die langfristigen Folgen sind oft weitaus zeitaufwendiger und frustrierender zu beheben. Eine schonende Entfernung minimiert das Risiko von Verletzungen und ermöglicht es den Nägeln, sich danach optimal zu erholen. Denken Sie daran: Ihre Nägel sind ein Spiegel Ihrer Gesundheit und verdienen die beste Pflege.

Ihre Checkliste für die Gelnägel-Entfernung zu Hause
Bevor wir ins Detail gehen, ist es wichtig, alle benötigten Materialien bereitzulegen. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete und erspart Ihnen unnötigen Stress während des Prozesses.
Für die Aceton-Methode: Von Alufolie bis zum pflegenden Öl
Wenn Sie sich für die Aceton-Methode entscheiden, benötigen Sie folgende Dinge. Ich empfehle Ihnen, alles griffbereit auf einem sauberen Untergrund auszubreiten:
- 100 % reines Aceton: Achten Sie darauf, dass es sich um reines Aceton handelt und nicht um herkömmlichen Nagellackentferner, der oft nicht stark genug ist.
- Wattepads oder -bällchen: Am besten eignen sich kleinere Pads, die genau auf die Nagelgröße passen.
- Alufolie: Schneiden Sie diese bereits in kleine Quadrate (ca. 10x10 cm) vor, um jeden Finger einzeln umwickeln zu können.
- Rosenholzstäbchen oder ein sanfter Nagelschieber: Diese sind unerlässlich, um das aufgeweichte Gel vorsichtig abzuschieben.
- Nagelfeile (Körnung 100/180): Zum Anrauen der obersten Gelschicht.
- Bufferblock: Für den letzten Schliff und zum Glätten der Nageloberfläche.
- Reichhaltiges Nagelöl und Handcreme: Für die unverzichtbare Pflege danach.
Für die Feil-Methode: Die Auswahl der richtigen Feilen und Buffer
Wenn Sie lieber feilen möchten, ist die richtige Auswahl der Feilen entscheidend, um den Naturnagel nicht zu beschädigen:
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Nagelfeilen mit unterschiedlichen Körnungen:
- Eine gröbere Feile (z. B. 100/180 Grit) für das erste Abtragen der oberen Gelschichten.
- Eine feinere Feile (z. B. 240 Grit oder feiner) für die Annäherung an den Naturnagel.
- Bufferblock: Zum Glätten und Polieren der Nageloberfläche nach dem Feilen.
- Staubpinsel: Um den Feilstaub regelmäßig zu entfernen und die Sicht auf den Nagel zu behalten.
Ein elektrischer Fräser kann die Arbeit erheblich erleichtern und Zeit sparen, ist aber wirklich nur für Fortgeschrittene und geübte Anwender zu empfehlen. Eine falsche Handhabung kann schnell zu Verbrennungen oder tiefen Schäden am Naturnagel führen. Wenn Sie keine Erfahrung damit haben, rate ich Ihnen dringend davon ab, diesen zu Hause zu verwenden.
Gelnägel Schritt für Schritt mit Aceton ablösen
Die Aceton-Methode ist bei richtiger Anwendung eine der schonendsten Weisen, Gelnägel zu Hause zu entfernen. Ich führe Sie durch jeden einzelnen Schritt, damit Sie ein optimales Ergebnis erzielen.
Schritt 1: Die Vorbereitung So rauen Sie die Oberfläche richtig an
Bevor das Aceton wirken kann, muss die oberste, glänzende Schicht des Gels der sogenannte Versiegler angeraut werden. Nehmen Sie eine Nagelfeile mit einer Körnung von etwa 100/180 und feilen Sie vorsichtig und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Gels. Ihr Ziel ist es, den Glanz zu entfernen und die Oberfläche matt erscheinen zu lassen. Achten Sie darauf, nicht zu tief zu feilen und den Naturnagel nicht zu erreichen. Es geht lediglich darum, die Oberfläche aufzubrechen, damit das Aceton besser eindringen kann.
Schritt 2: Die Aceton-Wickel Eine genaue Anleitung für maximale Wirkung
Tränken Sie nun die vorbereiteten Wattepads großzügig mit 100 % reinem Aceton. Legen Sie jeweils ein getränktes Wattepad direkt auf den angerauten Gelnagel. Wickeln Sie anschließend jedes Wattepad fest mit einem Stück Alufolie um den Finger. Die Alufolie sorgt dafür, dass das Aceton nicht verdunstet und die Wärme hält, was die Wirkung des Acetons verstärkt. Stellen Sie sicher, dass die Wickel fest sitzen, aber nicht unangenehm drücken. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Nägel. Ich persönlich mache das gerne an einer Hand zuerst und dann an der anderen, um noch etwas Handlungsfreiheit zu haben.
Schritt 3: Geduld ist eine Tugend Die richtige Einwirkzeit abwarten
Jetzt ist Geduld gefragt! Lassen Sie die Aceton-Wickel für mindestens 15 bis 20 Minuten einwirken. Bei sehr hartnäckigem Gel kann es auch etwas länger dauern. Ich weiß, es ist verlockend, schon nach kurzer Zeit nachzusehen, aber widerstehen Sie dem Drang. Eine unzureichende Einwirkzeit führt dazu, dass das Gel nicht vollständig aufweicht und Sie es später abkratzen müssten, was wir unbedingt vermeiden wollen. Nutzen Sie die Zeit, um sich zu entspannen oder ein gutes Buch zu lesen.
Schritt 4: Das Gel sanft abschieben, ohne den Naturnagel zu verletzen
Nach der Einwirkzeit nehmen Sie einen Finger nach dem anderen aus der Alufolie. Sie werden sehen, dass das Gel weich geworden ist und sich oft schon leicht vom Nagel löst. Nehmen Sie nun das Rosenholzstäbchen und schieben Sie das aufgeweichte Gel vorsichtig und ohne Druck vom Naturnagel weg. Arbeiten Sie dabei immer in Wuchsrichtung des Nagels. Sollte sich das Gel an einer Stelle noch nicht lösen, wickeln Sie den Finger einfach noch einmal für ein paar Minuten ein. Wichtig: Kratzen oder reißen Sie niemals am Gel! Dies würde Ihren Naturnagel beschädigen. Wenn alle Gelreste entfernt sind, können Sie die Nägel mit einem Bufferblock sanft glätten und in Form feilen.Die Kunst des Abfeilens: Gelnägel ohne Chemie entfernen
Das Abfeilen von Gelnägeln erfordert etwas mehr Geschick und Feingefühl als die Aceton-Methode, ist aber eine gute Alternative für alle, die Chemie vermeiden möchten. Hier zeige ich Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.
Die richtige Feiltechnik: Wie Sie Schicht für Schicht vorgehen
Beginnen Sie mit einer gröberen Nagelfeile (z. B. 100/180 Grit), um die obersten, dickeren Gelschichten abzutragen. Halten Sie die Feile flach auf dem Nagel und feilen Sie in eine Richtung, um ein Ausfransen des Gels zu vermeiden. Arbeiten Sie Schicht für Schicht und entfernen Sie regelmäßig den Feilstaub mit einem Pinsel, um die Sicht auf den Nagel zu behalten. Sobald Sie merken, dass Sie sich dem Naturnagel nähern das Gel wird dünner, die Farbe kann sich ändern , wechseln Sie zu einer feineren Feile (z. B. 240 Grit oder feiner). Der Schlüssel ist ein leichter, gleichmäßiger Druck. Vermeiden Sie es, zu lange an einer Stelle zu feilen, um Hitzeentwicklung und damit verbundene Schäden zu verhindern.
Der wichtigste Moment: Erkennen, wann Sie aufhören müssen zu feilen
Dies ist der kritischste Punkt beim Abfeilen: das Erkennen des Naturnagels. Sie werden feststellen, dass sich die Textur des Materials ändert, wenn Sie vom Gel zum Naturnagel übergehen. Der Naturnagel fühlt sich weicher an und hat eine andere Farbe. Sobald Sie den Naturnagel erreichen, müssen Sie das Feilen sofort einstellen. Es ist besser, eine hauchdünne Gelschicht auf dem Nagel zu belassen, als den Naturnagel zu beschädigen. Diese dünne Schicht kann später mit einem Bufferblock sanft geglättet oder einfach herauswachsen gelassen werden. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl und Ihrer Beobachtungsgabe ein zu aggressives Feilen in diesem Stadium kann irreparable Schäden verursachen.
Tipps für den Einsatz eines elektrischen Fräsers (für Fortgeschrittene)
Für diejenigen, die bereits Erfahrung im Umgang mit einem elektrischen Nagelfräser haben, kann dieser eine effiziente Methode sein, Gelnägel zu entfernen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es ist zeitsparender und bei korrekter Anwendung sehr präzise. Aber ich muss betonen, dass dies wirklich nur für geübte Anwender ist. Wählen Sie einen passenden Aufsatz (z. B. einen Keramik- oder Hartmetallfräser) und stellen Sie eine niedrige bis mittlere Drehzahl ein. Führen Sie den Fräser immer in Bewegung über den Nagel und üben Sie nur minimalen Druck aus. Halten Sie den Fräser niemals still auf einer Stelle, um Hitzeschäden zu vermeiden. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie lieber die Finger davon oder besuchen Sie einen Kurs. Die Gefahr von schweren Verletzungen oder irreparablen Schäden am Nagel ist bei falscher Anwendung sehr hoch.
Häufige Fehler bei der DIY-Entfernung und wie Sie sie vermeiden
Auch wenn die Anleitungen detailliert sind, schleichen sich bei der DIY-Entfernung immer wieder Fehler ein. Ich möchte Ihnen die häufigsten Fallstricke aufzeigen, damit Sie diese von vornherein vermeiden können.
Fehler #1: Ungeduldiges Abkratzen oder Abreißen des Gels
Dies ist der absolute Kardinalfehler und der Hauptgrund für geschädigte Naturnägel. Wenn das Gel nicht vollständig aufgeweicht ist oder Sie einfach zu ungeduldig sind, um die Einwirkzeit abzuwarten, und versuchen, es abzukratzen oder gar abzureißen, reißen Sie unweigerlich Schichten Ihres Naturnagels mit ab. Die Folgen sind Schmerzen, extrem dünne, weiche und brüchige Nägel, die sich nur sehr langsam erholen. Ich habe schon Nägel gesehen, die danach monatelang nur noch kurz getragen werden konnten. Geben Sie dem Gel die Zeit, die es braucht, um sich zu lösen, und arbeiten Sie immer mit einem Rosenholzstäbchen, niemals mit Metallwerkzeugen oder den Fingernägeln.
Fehler #2: Zu aggressives Feilen auf dem Naturnagel
Ein weiterer häufiger Fehler ist das zu aggressive Feilen, insbesondere wenn man sich dem Naturnagel nähert. Viele feilen aus Versehen zu tief in den Naturnagel hinein, weil sie die Übergänge nicht genau erkennen oder einfach zu viel Druck ausüben. Dies führt zu einer Ausdünnung der Nagelplatte, Rillenbildung und einer erhöhten Empfindlichkeit. Der Nagel kann danach schmerzen und ist anfälliger für Brüche. Wie bereits erwähnt, ist es immer besser, eine hauchdünne Gelschicht auf dem Nagel zu belassen, als den Naturnagel zu verletzen. Wechseln Sie rechtzeitig zu einer feineren Feile und arbeiten Sie mit Bedacht.
Fehler #3: Die anschließende Pflege vernachlässigen
Die Gelnägel sind ab, der erste Schritt ist getan aber viele vergessen dann die wichtigste Phase: die Nachpflege. Sowohl Aceton als auch das Feilen beanspruchen die Nägel und die umliegende Haut stark. Aceton entzieht Feuchtigkeit, und das Feilen kann die Nagelplatte aufrauen. Wenn Sie die Nägel danach nicht intensiv pflegen, werden sie trocken, spröde und brüchig. Sie erholen sich nur langsam, und das Ergebnis der sorgfältigen Entfernung wird zunichtegemacht. Sehen Sie die Nachpflege als integralen Bestandteil der Entfernung an, nicht als optionalen Schritt.
Professionelle Entfernung im Studio: Wann ist sie die bessere Wahl?
Manchmal ist es einfach die beste Entscheidung, die Gelnägel von einem Profi entfernen zu lassen. Es gibt Situationen, in denen die DIY-Methode nicht ideal ist oder man sich schlichtweg unsicher fühlt.
Was Sie im Nagelstudio erwartet: Der Ablauf und die verwendeten Techniken
Im Nagelstudio können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Gelnägel von geschultem Personal entfernt werden, das die Anatomie des Nagels kennt und über professionelle Werkzeuge verfügt. Oft kommen hier elektrische Fräser zum Einsatz, die von erfahrenen Nageldesignern präzise und schonend bedient werden. Der Vorteil ist, dass die Entfernung in der Regel schneller und vor allem sicherer vonstattengeht, da das Risiko einer Beschädigung des Naturnagels minimiert wird. Viele Studios bieten auch spezielle Pflegemaßnahmen direkt im Anschluss an, um die Nägel optimal zu regenerieren. Wenn Sie sich unsicher sind oder Ihre Nägel bereits vorgeschädigt sind, ist der Gang ins Studio definitiv die bessere Wahl.
Kosten-Check: Mit welchen Preisen müssen Sie in Deutschland rechnen?
Die Kosten für eine professionelle Gelnägel-Entfernung in deutschen Nagelstudios variieren, liegen aber in der Regel zwischen 15 und 35 Euro. Der Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Region (in Großstädten ist es oft teurer), dem Renommee des Studios und ob Sie im Anschluss eine neue Modellage oder nur eine Maniküre wünschen. Manchmal ist die Entfernung günstiger oder sogar kostenlos, wenn Sie direkt eine neue Modellage im selben Studio machen lassen. Es lohnt sich, vorab die Preise zu vergleichen und sich nach den Inklusivleistungen zu erkundigen. Bedenken Sie, dass die Investition in eine professionelle Entfernung oft günstiger ist als die Kosten und der Aufwand, die durch selbst verursachte Nagelschäden entstehen können.

Das SOS-Programm: Die ultimative Pflegeroutine nach der Gelnägel-Entfernung
Nachdem die Gelnägel erfolgreich entfernt wurden, beginnt die wichtigste Phase: die Regeneration und Pflege Ihrer Naturnägel. Sie haben jetzt die Chance, Ihre Nägel wieder aufzubauen und zu stärken.
Sofortmaßnahme: Feuchtigkeit durch Nagelöle und Cremes zurückgeben
Ihre Nägel und die umliegende Nagelhaut sind nach der Entfernung oft trocken und strapaziert. Die sofortige und regelmäßige Zufuhr von Feuchtigkeit ist daher unerlässlich. Ich empfehle Ihnen, mehrmals täglich ein hochwertiges Nagelöl in Nägel und Nagelhaut einzumassieren. Öle wie Jojobaöl, Mandelöl oder spezielle Nagelöle mit Vitamin E sind hierfür ideal. Sie versorgen die Nägel mit wichtigen Nährstoffen und machen sie geschmeidiger. Ergänzend dazu sollten Sie Ihre Hände und Nägel regelmäßig mit einer reichhaltigen Handcreme pflegen. Das hilft nicht nur den Nägeln, sondern auch der Haut, sich schneller zu regenerieren und schützt vor dem Austrocknen.
Stärkung von innen und außen: Nagelhärter und die richtige Ernährung
Um die Nagelplatte von außen zu stärken, können Nagelhärter eine gute Unterstützung sein. Diese Produkte bilden eine schützende Schicht auf dem Nagel und können helfen, Brüchigkeit zu reduzieren. Achten Sie darauf, einen Nagelhärter ohne Formaldehyd zu wählen, wenn Sie empfindliche Nägel haben. Doch nicht nur von außen, auch von innen können Sie Ihre Nagelgesundheit positiv beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen (insbesondere Biotin, Vitamin A, C und E) und Mineralstoffen (Zink, Eisen, Kalzium), ist entscheidend für starke und gesunde Nägel. Grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und mageres Protein sollten regelmäßig auf Ihrem Speiseplan stehen.
Wie lange sollten die Nägel pausieren, bevor eine neue Modellage kommt?
Nach der Entfernung von Gelnägeln sind die Naturnägel oft dünn und empfindlich. Eine Nagelpause von mehreren Wochen ist daher dringend ratsam, bevor Sie eine neue Modellage in Betracht ziehen. Diese Pause gibt Ihren Nägeln die notwendige Zeit, um sich vollständig zu erholen, zu regenerieren und wieder an Stärke zu gewinnen. In dieser Zeit können Sie sich auf intensive Pflege konzentrieren: Nagelöle, Nagelhärter und eine gute Ernährung. Ich persönlich empfehle mindestens vier bis sechs Wochen Pause, um sicherzustellen, dass die Nägel wieder in Topform sind. Hören Sie auf Ihre Nägel sie werden Ihnen zeigen, wann sie bereit für eine neue Modellage sind.
Eine Alternative: Gelnägel einfach rauswachsen lassen?
Für manche ist das Herauswachsenlassen der Gelnägel eine attraktive Alternative zu den aktiven Entfernungsmethoden. Es ist die schonendste Variante, erfordert aber vor allem eines: Geduld.
Für wen eignet sich diese Methode?
Das Herauswachsenlassen ist eine ausgezeichnete Methode für Personen, die sehr gesunde Naturnägel haben und eine Pause von jeglicher Art von Modellage wünschen. Es ist auch ideal, wenn Sie Chemie und Feilen komplett vermeiden möchten. Wenn Sie generell geduldig sind und kein Problem damit haben, den Übergang zwischen Gel und Naturnagel für einige Wochen zu sehen, dann ist dies eine hervorragende, absolut nagelschonende Option. Ich empfehle diese Methode besonders, wenn Ihre Nägel nach einer langen Tragezeit besonders empfindlich sind und eine vollständige Erholung benötigen.
So kaschieren Sie den Übergang elegant
Der größte Nachteil beim Herauswachsenlassen ist der sichtbare Übergang zwischen dem Gel und dem nachwachsenden Naturnagel. Doch es gibt elegante Wege, diesen zu kaschieren. Ich rate Ihnen, den Übergang regelmäßig und sehr vorsichtig mit einer feinen Feile leicht abzufeilen, um ihn flacher zu machen. Dadurch wird die Kante weniger auffällig. Eine weitere Möglichkeit ist, den Nagel mit einem Klarlack oder einem dezenten, nudefarbenen Nagellack zu überziehen. Auch French Manicure oder Ombré-Designs können den Übergang geschickt verdecken. Wichtig ist, dass Sie den Nagel regelmäßig kürzen, um die Belastung durch das herauswachsende Gel zu minimieren und ein Abbrechen zu verhindern.
